Vorbereitung zur Hausgeburt / Alleingeburt - Deine Checkliste

Im 1. Teil der Serie haben wir darüber gesprochen, wie du eine Hebamme und Doula finden kannst. Heute erzähle ich dir, was du für eine Hausgeburt alles an materiellen Dingen brauchst. Die Vorbereitung zur Hausgeburt muss gar nicht kompliziert und schon gar nicht teuer sein. Es gibt aber ein paar Dinge, die solltest du in jedem Fall parat haben. 

Ich möchte gern anmerken, dass nicht alle hier genannten Punkte für dich wichtig sein müssen. Hier kommt es auch auf Präferenzen an. Eine Mama die eine Wassergeburt möchte, braucht vllt. einen Pool, eine andere Mama braucht ihn nicht.

Also, legen wir los: Deine Checkliste zur Vorbereitung auf eine Hausgeburt / Alleingeburt

Vorbereitung zur Hausgeburt

Gymnastikball – dient zum Entspannen, Beckenkreisen und zum Drauflehnen während der Geburt.

 

Geburtspool – den kannst du kaufen oder mieten, zum Beispiel hier. Oder hier. Auch hier findest du Pools zum mieten.

Und hier für die Schweiz.

Wir hatten tatsächlich einen einfachen Kinderpool gekauft, der einen stabilen Rand hatte, sodass ich mich anlehnen konnte. WICHTIG: Pool vor der Geburt unbedingt mal aufbauen, alle Anschlüsse testen und auslüften.

Wer eine Badewanne hat, kann natürlich auch die benutzen.

  • Schere, um die Nabelschnur durchzutrennen (wenn du keine Lotusgeburt möchtest, bei der die Nabelschnur von allein abfällt)
  • Einen Faden, um sie ggf. abzubinden
  • Eine Schüssel, um die Plazenta aufzufangen
  • Ein Sieb mit Griff, um eventuellen Stuhl aus dem Wasser zu fischen
  • mehrere Handtücher, die schmutzig werden dürfen
  • Handtücher, Lappen und warme Decken, für nach der Geburt
  • Schüssel oder Eimer mit frischem Wasser
  • Kerzen, Öle und Düfte für die Atmosphäre
  • Warme Socken, eine Schlafbrille, Ohrstöpsel oder Kopfhörer – für die maximale Oxytocin Ausschüttung (generell sollte das Zimmer in dem du gebärst warm sein)
  • Musik, Hypnose, Meditationen und Affirmatiosnkarten – um mental entspannt zu bleiben
  • Einen Duschvorhang oder eine Plane / Hundepipi-Unterlagen/Matten als Feuchtigskeitsbarriere fürs Bett etc. – darüber kannst du dann die Handtücher/Decken legen, die dreckig werden dürfen
  • Öle, Creme, Lippenpflegestift
  • Waschlappen im Kühlschrank/Gefrierfach für evtl. nachgeburtliche Blutungen (mehr Infos dazu hier)
  • Wärmflasche oder Kirschkernkissen – falls dir irgendwann kühl sein sollte, Wärme kann die Wehen vorantreiben
  • Seichte Beleuchtung, Salzlampe zum Beispiel (seichtes Licht = mehr Melatonin, mehr Oxytocin = 💛)
  • Fieberthermometer sollte einfach im Haushalt sein, sodass man im ‘Fall das’ weiß, wo es ist.
  • Haushaltspapier / Toilettenpapier
  • Kleidung für während der Geburt – je nach Klima und Temperatur im Zimmer wärmer oder luftiger
  • Kleidung für nach der Geburt – möglichst so, dass du dein Baby auf deine Brust / Haut legen kannst
  • Eine Liste mit Positionen / Manöver und Hilfestellungen, falls du sie brauchen solltest
  • Binden für den Wochenfluss
  • Kissen, Stillkissen o.ä. sodass du gut gestützt und bequem stillen kannst
  • Windeln oder Abhaltetopf für’s Baby
  • Eine gepackte Tasche für den Plan B, falls du einen hast
  • Notfallnummern, für den unwahrscheinlichen Fall, dass du sie brauchst; dazu auch: geladenes Handy, getanktes Auto und alle Papiere griffbereit
  • Essen und Trinken für während der Geburt: Wasser, Säfte, Kokoswasser, Obst, Datteln, Riegel etc.
  • Essen und Trinken für nach der Geburt – du wirst wahrscheinlich sehr hungrig sein. Fülle dein Gefrierfach vor der Geburt mit reichlich vorgekochtem Essen. Du wirst dich so darüber freuen!
  • Kleidung für’s Baby
  • Maßband, Waage und Uhr, falls du messen, wiegen und wissen willst, wann dein Baby geboren wurde

Falls du dieser Liste noch etwas hinzuzufügen hast, schreib’ es gern in die Kommentare!

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