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Die nächste Q&A findet am Mittwoch, 08.11.23 statt.

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Bisherige Antworten:

  • Anonym asked:
    Sind Dampfbäder vor der Geburt sinnvoll? Ich fühle mich nämlich nicht wohl bei sowas und auch bei Dammmassage nicht. Haben Sie denn wirklich Vorteile?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Studienbelege besagen, dass eine Dammmassage helfen kann.. aber ich kann dir aus eigener Erfahrung (ich habe es auch nicht gemacht) und aus der Erfahrung mit anderen Frauen sagen: was viel wichtiger ist, ist, dass du in einer gebärfreudigen Position gebärst und dass du in deinem eigenen Tempo gebärst. Dann und wirklich vor allem dann garantierst du dir die höchsten Chancen bei der Geburt nicht zu reißen. Besonders beim Ring of Fire: lass’ dir Zeit wenn es geht! Dein Körper kann das, wirklich! 😊
  • Anonym asked:
    Hab Schmerzen am Rücken links unten. Fühlt sich an wie, Nerv eingeklemmt. Ist das normal? Weil sich ja aktuell alles verschiebt und auf die Geburt vorbereitet (40.ssw)
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Rückenschmerzen am Ende der Schwangerschaft können mehrere Gründe haben:

      1. Die Geburt steht kurz bevor und du spürst Wehen 2. Dadurch dass die Bänder und Sehen weich und elastisch werden, können im Beckenbereich und im unteren Rücken schmerzen auftreten (genau, weil sich alles etwas schiebt und vorbereitet)

      3. Es kann sein, dass dadurch auch ein Nerv eingeklemmt werden kann. Du kannst Wärme (Wärmflasche oder Badewanne/Dusche) versuchen, dehnen, stretchen (aber nur, wenn du dich nicht sowieso schon sehr “locker” im Becken fühlst), schwimmen oder zur Massage gehen. Gute Besserung 💛
  • Anonym asked:
    Wie merke ich, wie weit ich gerissen bin und dass es “gefährlich” ist (Riss 3.Grades)? Sollte man sich nach der Geburt mal abtasten und betrachten oder ist das nicht nötig, solange man sich wohlfühlt?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Nach der Geburt kann jemand Anwesendes mal schauen, oder du schaust selbst mit dem Spiegel. Du wirst ziemlich schnell sehen wie stark du, wenn überhaupt, gerissen bist. Wichtig ist an der Stelle vor allem, wie stark du blutest und ob der Riss bis zum Anus reicht. Sollte der Riss nicht groß sein, du nicht stark bluten und es dir gut gehen, kannst du davon ausgehen, dass der Riss kaum gefährlich ist. In der Nachsorge ist einfach Hygiene und Ruhe sehr wichtig, wenn ein riss vorhanden ist. Auch solltest du den Heilungsprozess immer wieder anschauen, sollte es zu einem Riss gekommen sein.
  • Anonym asked:
    Mein Baby liegt seit mindestens 2 Wochen in der BEL. Ich bin zwar erst in der 30. SSW, habe jedoch eine Vorderwandplazenta. Ich habe das Gefühl, es wäre gut, jetzt schon zu schauen, ob mein Baby seine Position noch ändern kann. Hast du eine Empfehlung?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Ja da habe ich einiges. Ich zähle mal auf:
      Gute Körperhaltung beachten
      Beim Sitzen das Becken aufrecht halten und nicht nach vorn oder hinten abknicken
      4-Füßler-stand regelmäßig und dabei Becken kippen (Katze-Kuh Übung)
      Schwimmen gehen
      Miles Circuit
      Spinning Babies
      Bewegung generell
      Moxen
      Becken öffnende Übungen / Dehnen
      Mit dem Baby sprechen und ihm mitteilen was du dir wünschst
      Alles Liebe!
  • Anonym asked:
    (Wie) Kann ich ertasten, in welcher Position das Baby liegt? Ich habe es mehrfach versucht, aber mir fällt es sehr schwer, den Po und den Kopf auseinander zu halten. Hast du vielleicht einen Mastertrick oder ähnliches?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Wie du das ertasten kannst, kannst du hier nochmal nachschauen, da habe ich es beschrieben:
      Zum Post
      Mir fiel es auch immer schwer Po und Kopf auseinanderzuhalten. Was mir am Ende geholfen hat war der Schluckauf. Der war am Ende der Schwangerschaft wirklich immer tief in der Leistengegend zu spüren und somit war mir klar, dass der Kopf unten liegt.
  • Anonym asked:
    Ist es tatsächlich sehr schlimm, dass man auf dem Rücken liegt, auch tagsüber?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Du wirst es mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit merken, wann es unangenehm wird. Es ist nicht abschließend bewiesen, dass das Schlafen auf dem Rücken zu Komplikationen führt SOLANGE es dir und dem Baby gut geht und du KEINE Schmerzen hast. Es kann unter Umständen dazu kommen, dass auch hier die Hohlvene zu stark belastet wird und es zu einer verminderten Sauerstoffzufuhr kommt. Das wirst du aber mit großer Wahrscheinlichkeit spüren und dich dann ganz automatisch drehen (weil auch dir der Sauerstoff fehlt und das merkst du natürlich). In mehreren Studien konnten keine abschließenden Rückschlüsse gezogen werden.
      ich zitiere: “Unter den mehr als 400 Frauen in dieser Gruppe hatten diejenigen, die mehr als 50 Prozent der Zeit auf dem Rücken schliefen, kein höheres Risiko, einen negativen Ausgang zu erleiden, als diejenigen, die weniger als 50 Prozent der Zeit auf dem Rücken schliefen.”
      Weiterführende Infos:
      Hier
      und hier
  • Anonym asked:
    Ist ein rotes Tuch nach der Geburt wirklich effektiv und wenn ja, welches sollte man holen?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Tatsächlich wird ein rotes Tuch/Decke nach der Geburt als vorteilhaft für das Baby bewertet. Ich zitiere: “Viele Studien konnten bereits nachweisen, dass Neugeborene, die direkt nach der Geburt in ein rotes Tuch gewickelt werden, viel ausgeglichener sind und eine regelmäßigere Atmung und Herzschlag haben als Babys, die in weiße Tücher gewickelt werden. Man vermutet, dass die rote Farbe die Babys an die Gebärmutter erinnert, welche selbst, wenn Licht durch die Bachdecke der Mama strömte, in ein kräftiges Rot getaucht war.” Leider habe ich keine dieser Studien dazu gefunden und kann mich damit nur auf oben genannte Quellen beziehen. Ich denke, dass es auf keinen Fall schadet und von daher kann man das gern probieren.
      Bei der Wahl des Tuches würde ich besonders darauf achten, dass es Baumwolle, am besten Bio ist. Also schadstoffrei und ÖkoTex geprüft, so wie dieses hier: Handtuch
  • Anonym asked:
    Was spricht gegen die Vitamin d Vergabe im Krankenhaus?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Das einzige was für mich dagegen spricht, ist, dass das eigentliche “Problem” nicht behoben wird. Geht man von einem Vitamin-D Mangel aus, der schon bei Geburt da ist und auch durchs stillen nicht behoben werden kann, dann bedeutet das nämlich, dass die Mutter zu wenig Vitamin D hat. Hätte sie ausreichend, könnte sie ihrem Baby ausreichend geben. Ich finde es daher sehr wichtig, dass man sich seinen eigenen Vitamin D Wert mal anschaut und guckt, ob nicht der Weg der mütterlichen Supplementierung viel sinnvoller ist, sodass das Baby dann über die Muttermilch genügend Vit.D bekommt. Ansonsten habe ich keine Kontraindikationen gefunden.
  • Anonym asked:
    Welches Waschmittel sollte man nehmen für das Baby?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Meinst du für die Kleidung in der Waschmaschine? Ein möglichst Parfum- & schadstofffreies Waschmittel. Falls du meinst welches Waschmittel im Sinne von “um das Baby zu waschen”: warmes Wasser reicht vollkommen aus.
      Hier findest du einige Waschmittel im Vergleich.
  • Anonym asked:
    Wenn bzw falls es okay ist, sich während der Geburt in Trance zu versetzen, wie mache ich das und woher weiß ich, ob es geklappt hat?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Das kannst du in einem Hypnobirthing Kurs lernen. Ich denke du weißt das es geklappt hat, wenn du dir diese Frage nicht mehr stellst. Wenn du so im Moment bist, dass aller Zweifel weg ist.
  • Anonym asked:
    Ist eine Dammmassage empfehlenswert?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Nur, wenn du dich damit wohl fühlst. Die Ergebnisse zweier Studien waren wie folgt: “Bei den Frauen in diesen Studien, die etwa ab der 35. Schwangerschaftswoche eine Dammmassage durchführten, war die Wahrscheinlichkeit eines Dammtraumas, das genäht werden musste, etwas geringer als bei anderen Frauen.” UND: “Die Dammmassage hatte einen erheblichen Einfluss auf die Verringerung der Notwendigkeit von Dammschnitten und die Dauer der zweiten Wehenphase. Daher kann es als sichere, einfache, kostengünstige und wirksame Technik zur Reduzierung von Dammschäden während der Entbindung vorgeschlagen werden.”

      Links zu den Studien:
      1. Studie
      2. Studie
  • Anonym asked:
    Gibt es Methoden bzw Handwerk, wodurch ich mich selbstermächtigt und ohne Angst auf die kommende Geburt einlassen kann?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Ja, dazu zählt als erstes und vor allem das Gewahr werden warum du dich nicht so fühlst. Heißt: Alle Ängste die du hast wahrnehmen und aufschreiben, jede Angst eine nach der anderen anschauen, dazu recherchieren oder mit jemandem darüber sprechen.
      Als nächstes: Stressabbau durch Meditation, Hypnose, Yoga, Affirmationen, Spaziergänge in der Natur etc. Je regelmäßiger du das machst, desto entspannter wirst du werden und desto weniger Ängste wirst du haben.
      3. Nimm deine Bedürfnisse und Wünsche wahr und ernst. Denn nur dann kannst du selbstermächtigt für diese Bedürfnisse einstehen.
      4. Schau dir dein Umfeld an: wo umgibst du dich mit Menschen die dir nicht gut tun, die deine Kraft und dein Vertrauen in dich selbst erschüttern? Jedes Mal wenn du spürst, dass es dir nach einer Begegnung nicht gut geht, höre in dich rein: Woran darfst du noch arbeiten UND: ist es ratsam mit diesem Menschen weiter Zeit zu verbringen? (vor allem kurz vor der Geburt).

      Selbstermächtigung und Selbstvertrauen entstehen immer dann, wenn wir uns ehrlich in die Augen schauen können, uns unsere Ängste eingestehen können und wenn wir im zweiten Schritt, mit Liebe und Hingabe diese Ängste und Unsicherheiten auflösen können. Geburtsvorbereitung ist Persönlichkeitsentwicklung durch und durch <3
  • Anonym asked:
    Akupunktur gegen Wassereinlagerungen bzw Eiweiß im Urin empfehlenswert?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Bei Wassereinlagerungen weiß ich, dass Akupunktur durchaus helfen kann. Bei Eiweiß im Urin weiß ich es nicht. Was bei den Vorboten von Präeklampsie aber sonst auf jeden Fall hilft ist Bewegung, Stressabbau und eine ausreichende Vitamin-D Zufuhr.
  • Anonym asked:
    Wie kann ich mich während der Geburt selbst beruhigen? Es wird im Hypnobirthing empfohlen, sich in Trance zu versetzen. Ist dies empfehlenswert und wenn ja, wie gelingt es mir?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Es gibt mehrere Möglichkeiten. Einige davon sind:

      Atemtechniken (Kurs geht am 20.08.23 hier auf der Membership Seite online) positive Affirmationen (wie das funktioniert, erfährst du hier) Anker setzen (Duftanker, audio-visuelle Anker zb.: Musik) das lernst du vorrangig im Hypnobirthing Oxytocin-Ausschüttung fördern (siehe hier) — Wichtig zu wissen ist, dass sich dein Körper, wenn er in Ruhe gebären darf, von ganz allein in einen Trance-ähnlichen Zustand begibt. Dies ist genau dazu da, dass du in tiefer Einigkeit mit deinem Geist gebärst, ohne nachzudenken oder Angst zu haben. Du kannst diesen Prozess durch Hypnobirthing unterstützen, oder ihn durch regelmäßiges, geführtes Meditieren üben.
  • Anonym asked:
    Wann dürfen wir mit den Infos/Kurs zum richtigen Atmen während der Geburt rechnen?🤗🤗
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Er ist für den 20.08 geplant. Am Kommenden Sonntag (13.08.23) gibt es das Interview mit Ilona, der Hebamme. Und dann die Woche drauf den Kurs zum Atmen <3
  • Anonym asked:
    Hallo Sabrina 👋🏼☺️ wecke ich mein Baby in den ersten Nächten zum stillen?
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Hallo 🌸 In der Regel würde ich das nicht empfehlen. Höchstens wenn dein Baby Probleme hat zuzunehmen, oder es sonstige gesundheitliche Probleme gibt, die das erfordern. Dein Baby meldet sich normalerweise von ganz allein, sobald es hungrig ist. Die Zeit dazwischen darfst du versuchen zu schlafen <3 Alles Liebe, Sabrina
  • Anonym asked:
    Einläufe in der Schwangerschaft. Meine Hebamme empfiehlt regelmäßige Einläufe während der Schwangerschaft zu machen. Es soll mehr Platz schaffen, damit sich das Baby gut ins Becken einstellen kann. Da man in der Schwangerschaft eh schon Probleme mit der Verdauung hat und automatisch verstopft ist, ist es gut ab der 35. Ssw oder auch früher regelmäßige Einläufe zu machen. Sie erklärt das der Körper von Natur aus wenn die Geburt beginnt sich entleeren oder Durchfall man bekommt aber da wird nicht der ganze Darm leer sondern nur der Enddarm. Klingt für mich schon logisch, wegen dem dass das Baby sich besser einstellen kann…aber was stimmt denn jetzt? Und warum sollte man keine Einläufe machen? Weil wenn man Stuhlgang hat arbeitet der Darm ja auch und bei einem Einlauf wäre das doch das selbe oder nicht? Ich hatte zb bei meiner ersten Schwangerschaft zum Ende hin oder als die Geburt los ging, keinen Stuhlgang oder Durchfall. Schöne Grüße
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Hallo 🌸 In einem gesunden Körper ohne Verstopfung (heißt, man geht jeden Tag mindestens einmal auf die Toilette den Darm entleeren), ist das nicht notwendig. Dein Körper kann genug Platz schaffen für Baby und Darm. Falls eine Frau allerdings wirklich Probleme hat regelmäßig zu gehen, kann ein Einlauf ab und an hilfreich sein. Ich würde allerdings IMMER zuerst den natürlichen Weg versuchen: Mehr Ballaststoffe aufnehmen, mehr frisches Obst und Gemüse, Datteln, ausreichend trinken und mehr Bewegung in den Alltag einbauen. Erst wenn auch damit keine Erfolge auf der Toilette erzielt werden können, würde ich zum Einlauf greifen. Warum? Weil es bei zu häufiger Anwendung von Einläufen zu einer Abhängigkeit kommen kann (psychisch) aber auch körperlich. Einläufe sollten also nur angewandt werden, wenn es notwenig ist. Heißt: Wenn auf natürlichem Weg nichts mehr geht. Ein Einlauf ist immer ein Eingriff in die natürlichen Abläufe des Körpers. Der Stuhlgang ist aktives Arbeiten des Darms, durch die beanspruchten Muskeln, beim Einlauf wird der Darm “passiv” entleert. Also durch das Wasser, welches man von außen zuführt. Ich bin aber definitiv nicht dagegen, wenn es notwendig ist. Ich würde auch hier sagen: Was sagt dein Bauchgefühl? Möchtest du einen Einlauf machen? Wenn ja, warum? Für gewöhnlich stellt sich das Köpfchen, sobald das Baby bereit ist, tiefer ins Becken. Du kannst auch bestimmte Übungen (wie Beckenkreisen, tiefe Hocke) probieren, sodass du Platz im Becken schaffst. All’ das wird aber nur funktionieren wenn das Baby bereit ist tiefer zu rutschen. Und manchmal passiert das eben auch erst kurz vor der Geburt. Ganz liebe Grüße 💛
  • Anonym asked:
    Thema Schwangerschaftsvergiftung! Wieso, warum, weshalb? Also wodurch entsteht es, wie ist der Ablauf, mit was kann man behandeln und wann “muss” eingeleitet werden? “Muss” man überhaupt einleiten? Und wenn ja wann? Bzw. Welche Gründe müssen vorliegen für eine Einleitung? Dankeschön 🫶🏻
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Hallo 🙂 , ich zitiere aus meinem Buch (Mythos oder Fakt? Was sind ECHTE Gefahren während der Geburt und was nicht?): Laut aktuellen Berichten hat etwa jede 20. – 25. Schwangere Präeklampsie. In 2-8% führt die Krankheit zu Problemen während der Schwangerschaft. Die Erkrankung zeigt sich am häufigsten mit hohem Blutdruck in Kombination mit vermehrter Eiweißausscheidung im Urin.
      Weitere Symptome können sein:
        Verschwommene Sicht, Brechreiz, Kopfschmerzen, Schmerzen unter den Rippen, plötzliche Schwellungen in den Händen, Armen, Füßen und Beinen

      Merke: Hoher Blutdruck allein bedeutet noch keine Präeklampsie.

      Welche Probleme können während der Geburt aufgrund einer Präeklampsie entstehen?
      Die beiden Hauptprobleme sind: vorzeitige Plazentaablösung
      Frühgeburt
      Risikofaktoren für die Entwicklung einer Präeklampsie während der Schwangerschaft sind: Vorgeschichte von PE (in vorheriger Schwangerschaft)
      Vorgeschichte von Bluthochdruck und Diabetes mellitus Schwangerschaftsdiabetes
      Außerdem ergab eine Studie, dass die folgenden Lebensweisen / Lebensumstände zu einem höheren Risiko führen:

      Frauen, die übermäßig viel während der Schwangerschaft gegessen haben, hatten ein 14-mal höheres Risiko für die Entwicklung einer PE Eine niedrige Proteinzufuhr während der Schwangerschaft (< 65 g/Tag) war ebenfalls mit einem erhöhten Risiko verbunden Frauen, die sich während der Schwangerschaft nur leicht bewegten, waren ebenfalls einem höheren Risiko ausgesetzt Frauen mit einem höheren Body-Mass-Index (BMI) (≥25) hatten ein 6-mal höheres Risiko für die Entwicklung einer Lungenembolie als Folge der Präeklampsie als Frauen mit einem BMI <25 Weitere Risikofaktoren waren laut dieser Studie: Die Beschäftigung/Anstellung der Frau außer Hauses (stressbedingte Faktoren) Stress im Alltag ganz allgemein Vitamin-D-Mangel vor der 22. SSW war ein starker Risikofaktor für Präeklampsie
      Außerdem ergab diese Studie, dass körperliche Aktivität das Risiko für das Entstehen und die Schwere dieser Erkrankung enorm mindert. Genauso wirkte sich, laut einer anderen Studie, eine Ernährung mit möglichst wenig gesättigten Fettsäuren (aka FastFood) ebenfalls positiv auf die Entstehung bzw. Schwere der Krankheit aus. Es muss unbedingt verstanden werden, dass die ”Krankheit” Präeklampsie durch den eigenen Lebenswandel positiv, sowie negativ beeinflusst und ausgelöst werden kann.
      Hier darf man sich genau anschauen, ob man folgende Bereiche während der Schwangerschaft abdeckt:
      Genügend Bewegung
      Ausgewogene Ernährung basierend auf möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln
      Erholung und Ruhe

      ausreichende Vitamin D Zufuhr (in Verbindung mit K2) – am besten aber von der Sonne, wenn möglich
      Die Entstehung einer PE kann damit vielleicht nicht komplett verhindert werden, aber es wird deutlich, dass man die Fälle und deren Schwere enorm reduzieren kann.
      Einleitung: Entscheidend ist immer die Schwere der Krankheit und wie es dir und dem Baby geht. Man kann hier keine Pauschalaussage treffen, da dies von Fall zu Fall betrachtet werden muss. Aber Fakt ist, dass eine Einleitung definitiv nicht immer sinnvoll und schon gar nicht notwendig ist. Da eine Einleitung ihre eigenen Risiken trägt, sollte hier gut abgewogen und mit wirklich ehrlichen und kompetenten Geburtsbegleitern zusammen geschaut werden, was die beste Lösung ist.
      — Die beste Prophylaxe ist definitiv, den Lebensstil zu überdenken und alles mögliche zu tun, um schon vor der Schwangerschaft das Risiko für PE so gering wie möglich zu halten. Alles Liebe, Sabrina
  • Anonym asked:
    Wo hast du deine Doula Ausbildung gemacht? War diese in Präsenz? Ich habe einfach so Bock, die Traumatisierung von Mama und Baby auch zu verhindern und mehr Frauen in ihre Kraft zu begleiten. Was hast du für Buchtipps? Deines habe ich bereits.
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Ich habe meine Ausbildung bei H.E.R.B.A.L. gemacht, sie war komplett in Englisch und nicht in Präsenz. Sie war super umfangreich, tiefgründig und ich würde sie jedem empfehlen. Das Vorhaben, Mütter und Babys zu unterstützen klingt total schön und ich ermutige jeden, der diesen Ruf spürt, ihm zu folgen. Ich empfehle folgende Bücher in diesem Bereich: Sarah Schmid – Alleingeburt, Ina May Gaskin – Die selbstbestimmte Geburt, Natural Childbirth the Bradley Way, Bücher von Michel Odent, Liebe Grüße, Sabrina
  • Anonym asked:
    Hallo! Was kann ich machen, sodass das Köpfchens meines Babys tiefer rutscht? Meine Hebamme meint es wäre noch nicht tief genug… SSW 38. wir haben uns für eine wilde Schwangerschaft entschieden und jetzt zum Schluss kommt sie mit solchen Kommentaren um die Ecke. Wir bleiben trotzdem voller Vertrauen,fragen uns jedoch ob wir ihr Angebot eines wöchentlichen Einlaufes annehmen sollten?! Vielen Dank vorab auch für deine wundervolle Arbeit☺️
    • Sabrina – Meine freie Geburt replied:
      Hallo und ganz lieben Dank für deinen Kommentar <3 Zum Thema Baby tiefer ins Becken bekommen: Generell möchte ich anmerken, dass dein Baby sich, wenn es so weit ist, ins Becken einstellen wird. Das kann einige Wochen vor der Geburt geschehen, einige Tage oder manchmal auch erst kurz vor oder während der Geburt. Ein noch nicht tief eingestellter Kopf in der 38. SSW stellt kein besonderes Risiko dar. Dein Baby ist also genau dort, wo es sein soll. Aber, es gibt natürlich trotzdem Dinge, die du unterstützend tun kannst.  Dazu zählen vor allem: Die tiefe Hocke (täglich ein paar mal üben, wenn gut machbar) Beckenkreisen / Bauchtanz / jede Art von Bewegungen, die im Becken stattfinden Katze / Kuh Übung Kreisende Beckenbewegungen auf dem Gymnastikball Generell ist eine möglichst gute Haltung von Vorteil Auch ein Gespräch mit dem Baby kann manchmal Wunder bewirken Aber hier nochmal die Anmerkung: Es ist vollkommen in Ordnung, wenn dein Baby erst kurz vor oder während der Geburt ins Becken rutscht. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum das jetzt ein Problem sein sollte. Ich persönlich würde definitiv keine wöchentlichen Einläufe machen (lassen). Es sei denn, ich hätte da voll Lust drauf. Aber es scheint mir eher so, dass diese Hebamme Sorge hat, dass etwas nicht schnell genug geht. Als würde sie dem Prozess gerade nicht vertrauen. Und das ist nur meine vorsichtig ausgedrückte Meinung, es kann auch nicht stimmen. Mein Rat an dich: Höre auf deine Intuition. Möchtest du Einläufe machen? Wenn ja, warum?  Du bist ja in der 38. SSW, dein Baby könnte also noch gute 4 Wochen in deinem Bauch sein (oder sogar länger). Es ist also noch so viel Zeit. Jetzt irgendwelche Maßnahmen anzutreiben fühlt sich für mich mehr nach Stress als nach Hilfe an. Aber höre da bitte ganz, ganz doll auf dein Bauchgefühl. Ich hoffe, das hilft dir <3