
Eine Sternengucker Alleingeburt & Lotusgeburt
Disclaimer: Die in den Berichten geteilten Meinungen, sowie verwendete Praktiken sagen nichts über meine persönlichen Ansichten zu bestimmten Themen aus.
Disclaimer: Ich distanziere mich vom Inhalt der hier veröffentlichten Geburtsberichte. Die in den Berichten geteilten Meinungen, sowie verwendete Praktiken sagen nichts über meine persönlichen Ansichten zu bestimmten Themen aus.
Für mich stand schon zu Beginn meiner Schwangerschaft fest, dass ich nicht in einem Krankenhaus entbinden möchte. Glücklicherweise gibt es in unserer Nähe ein tolles Geburtshaus, welches 2020 eröffnet hat und wofür wir uns nach einem kleinen Kennenlernen ohne zu zögern entschieden haben. Meine Schwangerschaft verlief sehr entspannt und komplikationslos.
Ich habe mich mit vielen positiven Geburtsberichten, Videos, Meditationen und Affirmationen auf die Geburt vorbereitet und war voll Vorfreude darauf, unsere kleine Tochter endlich auf der Welt begrüßen zu dürfen.
Am 13.6. um ca. 3 Uhr morgens wurde ich von den ersten, leichten Wellen geweckt. Ich wusste sofort, dass sich diese anders anfühlen als die Wellen, die ich bisher hatte. Da ich in der 41. Schwangerschaftswoche war, war es auch nicht überraschend, dass die Geburt nun tatsächlich losgeht. Ich habe meinem Freund Bescheid gegeben, dass ich ins Wohnzimmer gehe und abwarte, wie sich die Wellen entwickeln und er noch weiterschlafen soll.
Wie erwartet wurden die Wellen dann auch immer intensiver und wir haben um 6 Uhr unserer Hebamme Bescheid gegeben. Bereits 30min später sind wir im Geburtshaus angekommen, wo bereits alles für uns vorbereitet war:
Ein abgedunkelter Raum indem nur ein paar Kerzen für ganz wenig Licht sorgten. Im Hintergrund lief das Radio, wo ich mir meine Entspannungsmusik anhören konnte. Auch ein Duftdiffuser war vorhanden.
Ich fühlte mich von Anfang an superwohl und bestens aufgehoben. Auf meinen Wunsch hin hat die Hebamme den Muttermund ertastet: ich war bei 4 cm. Auch die Herztöne wurden mittels eines Dopplers kurz abgehört.
Meine Hebamme habe ich dann wieder aus dem Zimmer geschickt, da ich mit meinem Partner allein sein wollte. Dieser Wunsch wurde ohne Widerworte respektiert und die Hebamme kam nur auf unsere Bitte ins Zimmer. Für mich war es am angenehmsten, wenn ich in Bewegung war. Ich bin viel herumgelaufen, habe mein Becken gekreist und Welle für Welle veratmet. Diese waren zum Teil intensiv, jedoch hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, diesen nicht gewachsen zu sein. Zwischen den Wellen konnte ich mich sehr gut entspannen, hab mit meinem Partner geredet oder bin meine Affirmationen durchgegangen.
Der Druck nach unten wurde von Zeit zu Zeit immer stärker und war für mich persönlich unangenehmer als die Wellen an sich. Ich hatte oft das Gefühl, auf die Toilette zu müssen weshalb ich dort dann auch einige Zeit verbracht habe. In dieser Position waren die Wellen sehr gut auszuhalten und ich fühlte mich sicher. Um ca. 9:30 Uhr ist dort dann auch meine Fruchtblase geplatzt. Da ich mir eine Wassergeburt gewünscht habe war es nun an der Zeit in die Wanne zu hüpfen. Das Wasser tat mir unheimlich gut und ich konnte meine Kräfte nochmals sammeln.
Kurze Zeit später hatte ich dann auch schon den Drang, aktiv mitzuschieben. Zwischendurch hatte ich aber auch mal wieder leichtere Wellen. Solche abgeschwächten Wellen lies ich dann einfach vorbeiziehen – auch die Hebamme hat mir keinerlei Druck gemacht. Nach einer kurzen Phase des “Ring of Fires” war dann auch schon der Kopf geboren und 2 Wellen später, genauer gesagt um 11:18 Uhr war unsere kleine Maus dann auch schon da. Ohne Interventionen, ohne Geburtsverletzungen und kerngesund.
Die Nabelschnur durfte auspulsieren, während wir in der Wanne noch einige Zeit gekuschelt haben. Ca 30min später wurde dann auch die Plazenta geboren, völlig schmerzfrei und komplikationslos.
3,5h nach der Geburt haben wir uns auf den Heimweg gemacht und konnten die erste Nacht als Familie im eigenen Zuhause genießen.
Zahlen, Fakten, Ursachen & Lösungen zu den häufigsten Komplikationen
Für eine selbstbestimmte Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett.
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“Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals eine Hausgeburt in Betracht ziehen würde. Bis zu dem Tag, an dem ich erfahren habe, dass ich schwanger bin. […].”
Ich habe mich in jeder Sekunde wertgeschätzt & ernst genommen gefühlt. Die Entscheidung eine Hausgeburt zu machen war für uns die beste Entscheidung überhaupt.